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Starkregen

Grundsätzlich versteht man unter Starkregen eine außergewöhnlich hohe Niederschlagsmenge innerhalb kurzer Zeit, wobei es sowohl für die Niederschlagsmenge als auch die Zeitspanne unterschiedliche Festlegungen gibt. Im vorliegenden Fall bezeichnet Starkregen ein Ereignis, bei dem an einem Tag eine Niederschlagsmenge von mehr als 20 mm pro m² fällt, was einerWassersäule von 20 mm entspricht.

Starkregen kann lokal begrenzt und mit sehr kurzer Vorwarnzeit zu verheerenden Überschwemmungen führen.Wenn eine hohe Niederschlagsmenge von den Böden nicht aufgenommen werden kann, verwandeln sich selbst harmlose Bäche innerhalb kürzester Zeit in reißende Ströme, treten über die Ufer und führen zu verheerenden Zerstörungen, wie z. B. infolge eines Sommergewitters im baden-württembergischen Braunsbach 2016. Da bei Starkregenereignissen das Wasser häufig gar nicht bis in die Vorfluter gelangt, sind auch nicht an Fließgewässern gelegene Gebiete von den Gefahren betroffen. In Städten und Dörfern führt Starkregen zu Überschwemmungen, z. B. von Straßen, Unterführungen, Tiefgaragen, Kellern, etc.. Durch das schnell strömende Wasser besteht hier in Extremfällen Gefahr für Leib und Leben. In hügeligem Terrain kann wild abfließendes Hangwasser eine weitere Gefahr darstellen. Auch Bodenerosion, Hangrutschungen und Schlammlawinen treten häufig bei Starkregen auf und gefährden hangabwärts gelegene Gebiete. Insgesamt ist das reißend  abfließendeWasser durch ein hohes Zerstörungspotential gekennzeichnet, da es auch schwere Gegenstände wie Autos, Baumaschinen, etc. mit sich führt sowie große Mengen an Geröll erodiert und verlagert.

 

NILS RIACH, NICOLAS SCHOLZE, RÜDIGER GLASER, SOPHIE ROY & BORIS STERN
Physische Geographie, Universität Freiburg i. Br.
Météo-France, Illkirch
GeoRhena, Département du Haut-Rhin, Colmar

 

Das vorliegende Dossier besteht aus 4 Karten zur klimatischen Entwicklung der Trinationalen Metropolregion Oberrhein und einem Begleittext. Das Kartenset beinhaltet 2 Karten zur Entwicklung der Frosttage in der nahen Zukunft (2021-2050) und 2 Karten zur fernen
Zukunft (2071-2100). Für beide Zeithorizonte liegt zudem je eine Karte für ein moderates (RCP4.5) und ein starkes (RCP8.5) Klimawandel-Szenario vor.

 

 

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